“Hüt gömr nid” hiess es sofort als wir am Morgen aus dem Fenster schauten. Doch nach zwei Stunden rumhängen wurde es uns doch zu langweilig in unserem Luxusappartement und wir zogen Richtung Berg auf. Mit einem Handycap war Samuel heute aufgebrochen: Er musste sich Skischuhe mieten, da er seine in Christchurch bei der Autovermietung liegengelassen hatte. Der Grund dafür war, dass wir dreimal das Auto wechselten und somit immer alles umladen mussten. Offensichtlich macht es nicht gehörig Spass mit einer Last von 10kg an den Füssen Ski zu fahren und er verzog sich sogleich nach zwei Fahrten ins Restaurant.
Nach einem 30stündigen Flug sind Daniel Loosli, Samuel Egli und Marc Welschinger schlussendlich in Wanaka angekommen. Zürich-Dubai-Bangkok-Sydney-Christchurch waren die Flughäfen, die wir besichtigen durften. Doch nach dem Flug war noch nicht genug mit dem Reisen. Wir hatten die grosse Ehre fünf Stunden den High-Way zu befahren, was einem Ralleytraining ziemlich ähnlich schien. Um 9 Uhr Ortszeit checkten wir für die erste Nacht in einem Backpacker ein. Zum Erstaunen unsererseits verspürte niemand einen Hauch eines Jet-Legs und nach der erfolgreichen Wohnungssuche am Morgen machte sich Stresskopf Marc sofort auf um in Cardrona den Snowpark auszuchecken. Doch dazu werden die Gefährten später berichten…
Rico, Flo und Daniel pilgerten auf den Gotthardpass um zu Jibben. Voller Motivation shapten wir einiges zusammen, jedoch mussten wir bald feststellen, dass es dann mit dem Speed nicht so ganz aufgeht, wie wir es uns vorstellten. Somit mussten wir umdisponieren. Schlussendlich fanden wir 1-2 Spots, die doch noch was hergaben.
Nach der Pleasure Spring Session entschieden wir uns noch einmal nach Davos zu fahren, um dort die Saison endgütlig ausklingen zu lassen. Da die Kicker nicht unseren Vorstellungen entsprachen, war vorwiegend Jibben angesagt. Ein Entscheid, der sich vorwiegend als positiv herausstellte und einen sehr, sehr amüsanten Tag zur Folge hatte.
Diese Page teilen sich die Schweizer Crews JFC, SLK und JBI. Alle haben etwas gemeinsam, denn sie frönen der gleichen Leidenschaft. Dem Freestyle. Egal ob auf einem oder zwei Brettern. Ob auf Schnee oder Beton. Ob auf einem Trampolin oder ins Wasser. Hauptsache man hat dabei Spass.